Rainbow House of Hope e.V.

Alles begann 1998 in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, mit dem ugandischen Sozialarbeiter Micheal Mwase, ein paar Kindern und ziemlich alten Instrumenten. Man traf sich unter einem Baum, übte und der Klang verbesserte sich schnell. Die Band wurde bekannter, hatte Auftritte, immer mehr Kinder kamen, verschiedene Unterstützer aus Uganda und Deutschland sorgten dafür, dass es mehr Instrumente gab, dass die Kinder und Jugendlichen nicht nur Musik machen konnten, sondern auch Fußball und Badminton spielten und diese Treffen ein fester Bestandteil in ihrem Leben wurden. Heute gibt es sogar ein eigenes Stück Land und das "Regenbogenhaus der Hoffnung", das eine Art Oase inmitten sozialer Probleme ist. Der Traum des Gründers wurde wahr: durch ein solches Jugendzentrum mitzuhelfen die soziale Situation benachteiligter Jugendlicher zu verbessern, ihnen Orientierung in ihrem Leben zu geben und damit einen Beitrag zu einem friedlichen Miteinander in der ugandischen Gesellschaft insgesamt zu leisten. Der Enthusiasmus und Optimismus, den das Projekt ausstrahlt, hat auch viele Deutsche begeistert, die auf die ein oder andere Weise damit in Kontakt kamen. Es gab keine - wie in Deutschland üblich - staatlichen Zuschüsse, Sponsoren oder Organisationen, die Gelder geben würden. Jugendarbeit ist in Uganda nicht vorgesehen. Kinder und Jugendliche sind aber wie überall die verletzlichsten Mitglieder der Gesellschaft und gleichzeitig ihr "größter Motor". Daher gründete sich in Deutschland ein Verein, bestehend aus Freunden des Rainbow House of Hope, ehemaligen Freiwilligen oder Menschen, die eine vertrauenswürdige Organisation suchen, in der sie sich sozial engagieren können, denn jeder Cent geht direkt ins Projekt und ohne den Verein gäbe es heute nicht das Land, das Haus, die Instrumente, die Fußbälle, Badmintonschläger, Computer und viele Kinder könnten nicht in die Schule. Der gegenseitige und gleichberechtigte Austausch ist allen Beteiligten wichtig. Der deutsche Verein hilft nicht nur in finanziellen Fragen, sondern steht auch konzeptionell beratend zur Verfügung und die ugandische Seite sieht sich nicht nur als Hilfsempfänger, sondern Vermittler zwischen den Kulturen.