Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung

Die Hilde-Ulrichs-Stiftung in Florstadt-Staden, Wetterau-Kreis, ist bundesweit eine wichtige Anlaufstelle, bei der Patienten mit Morbus Parkinson eine unabhängige Beratung sowie wesentliche Informationen zum Umgang mit der Krankheit erhalten. Die Stiftung ist die erste private Stiftung in Deutschland, die die Erforschung nichtmedikamentöser Behandlungsmethoden bei Morbus Parkinson fördert. Eine der Stiftungsaktivitäten ist die Vergabe eines mit 10.000 € dotierten Forschungspreises alle zwei Jahre. Darüber hinaus unterstützt sie wissenschaftliche Studien und leistet wichtige Aufklärungsarbeit, um mit der Krankheit mobil zu bleiben. Die Krankheit ist momentan noch nicht heilbar. Die Therapie beschränkt sich deshalb darauf, die Folgen des Dopamin-Mangels zu lindern. Jedes Jahr erkranken in Deutschland 10 bis 20 Tausend Menschen an Morbus Par-kinson. Davon sind etwa 10% zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 40 Jahre. Wer die Diagnose Parkinson in jungen Jahren bekommt, steht natürlich vor ganz anderen Problemen als jemand, der mit 75 Jahren erkrankt. Zusätzlich zu den gesundheitlichen Aspekten fragen sich die Betroffenen, wie es weitergeht mit Familie, Kindern, finanzieller Situation und Beruf. Seit 2014 koordiniert eine junge an Parkinson erkrankte Frau die bundesweiten Stiftungs-Aktivitäten, die zukünftig verstärkt auf Jungerkrankte ausgerichtet sind. Damit die Stiftung auch in Zukunft ihre Arbeit leisten kann, ist sie auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung. Aktivitäten der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung und Informationen rund um das Thema Morbus Parkinson können unter http://www.parkinsonweb.com sowie unter http://www.facebook.com/HildeUlrichStiftung eingesehen werden.